Freie Liste Idar-Oberstein e.V

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Landratswahl Kreis Birkenfeld am 26. August 2018






Der alte und neue Landrat heißt Matthias Schneider

(Nahe-Zeitung vom 26.08.2018)



Der alte und neue Landrat des Nationalpark-Landkreises heißt Matthias Schneider (CDU). Der Amtsinhaber kam im ersten Wahlgang auf beachtliche 59,25 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag allerdings unter 30 Prozent – das könnte man auch so interpretieren: Schneider kann sich lediglich auf eine Wählerbasis von nicht mal 20 Prozent der Bürger im BIR-Kreis verlassen.

Michel Grandmaire wirkte in einer ersten Reaktion nicht unzufrieden: „Ich bin als Nobody gegen Kandidaten von zwei Volksparteien angetreten. Insofern ist mein Ergebnis okay, auch wenn ich mir natürlich mehr Stimmen gewünscht hätte – vor allem in Idar-Oberstein konnte Jörg Petry im Kampf um Platz zwei seinen Heimvorteil ausspielen. Ich hätte aber eigentlich schon damit gerechnet, dass es zu einer Stichwahl kommen würde... Das Ergebnis motiviert mich, mich in der Kommunalpolitik stärker zu engagieren.“


Der Landkreis Birkenfeld ist eine Gebietskörperschaft in Rheinland-Pfalz. Sitz der Kreisverwaltung ist die Stadt Birkenfeld. Die bevölkerungsreichste Kommune ist die verbandsfreie StadtIdar-Oberstein, in der die meisten öffentlichen Einrichtungen ihren Sitz haben, wie das Amtsgericht, das Finanzamt, das Gesundheitsamt, das Jobcenter und die Kreissparkasse. Seit 2015 trägt die Körperschaft den Titel Nationalparklandkreis.


Weitere Informationen zum Landkreis finden Sie hier... .


 




Holger Grünewald unterstützt den Landratskandidaten der FLKB - Michael Grandmaire!

 

Holger Grünewald und Michael Grandmaire

FLKB bennent Landratskandidat

Das Geheimnis ist gelüftet, wir beglückwünschen Herrn Michel Grandmaire aus Buhlenberg zu seiner Kandidatur. Obwohl es keine feste Kooperation der Feien Listen Idar-Oberstein und Birkenfeld gibt, sind einzelne Mitglieder aus Idar-Oberstein parallel auch Mitglied in der FLKB und unterstützen die Kandidatur von Herrn Grandmaire.
I.-O., 12.04.18

 


Kreis Birkenfeld. Zur Landratswahl am Sonntag, 26. August, werden mindestens vier Kandidaten antreten. Die Freie Liste Kreis Birkenfeld hat in ihrer Mitgliederversammlung im alten Rathaus in Baumholder entschieden, dass sie einen eigenen Kandidaten ins Rennen schicken wird – und der heißt nach NZ-Informationen nicht Bernhard Alscher. Die FLKB will das Geheimnis erst bei der nächsten Mitgliederversammlung am Mittwoch, 11. April, lüften.

Bei der Sitzung bestätigte die Gruppierung, die die Freien Listen Wenz (Rhaunen), Idar-Oberstein, Nagel (Baumholder) und die Birkenfelder Freie Liste auf Kreisebene repräsentiert und mit drei Sitzen im Kreistag (Alscher, Günter Jung, Dieter Rausch) vertreten ist, ihren Vorstand um den Birkenfelder Verbandsbürgermeister.

Neben den Regularien und den Neuwahlen des Vorstandes wurde in der Versammlung vor allem die anstehende Landratswahl diskutiert. Man war sich sehr schnell einig, dass die FLKB aus mehreren Gründen einen eigenen Landratskandidaten stellen wird.

Bernhard Alscher sagte: „Leider stellen wir fest, dass aus unserer Sicht die jetzige Besetzung optimierungsbedürftig ist. Benötigt wird ein Landrat, der mit den Gremien und den kommunalen Gebietskörperschaften klare Zielvorstellungen entwickelt und schnell, auch gegen Widerstände, versucht durchzusetzen.“ Neben den Pflichtaufgaben als Dienstleister für Behörden und Bürger zu agieren, müssten „innovative Konzepte mit Hilfe von finanziellen Zuwendungen von EU, Bund und Land nicht nur entwickelt, sondern auch inhaltlich umgesetzt werden“, so die Forderung der Freien Liste. Hierbei könne man von anderen Landkreisen, etwa dem Eifel-Kreis, „der inzwischen deutlich besser aufgestellt ist als wir“ (Alscher), lernen. Moderieren von Diskussionen und gesellschaftliche Ereignisse besuchen, sollte beim künftigen Landrat – anders als jetzt – nur einen sehr geringen Zeitanteil ausmachen.

In der Pressemitteilung der FLKB heißt es abschließend: „Außerdem möchten wir zeigen, dass wir in der Lage sind, ohne Probleme einen Landrat zu stellen, der seine Brötchen in der freien Wirtschaft verdient und somit aus einem neuen Blickwinkel die Aufgabe betrachten kann. Vielleicht wird der Kandidat der vierte unabhängige Landrat in Rheinland-Pfalz – nichts ist unmöglich.“ red/sc

Quelle: Nahe Zeitung vom Mittwoch, 4. April 2018